Du betrachtest gerade Großes Networkdinner zum Start von Torabhaig Cnoc Na Mòine
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  • Beitrag zuletzt geändert am:14. Juni 2024

Verkaufsstart war bereits im März dieses Jahres. Doch es war ihm ein ganz besonderes Anliegen, wie Johann Deiger von Marussia Beverages Germany eigens betonte, dazu auch noch einen Event zu veranstalten. Und zusammen mit Udo Sonntag sollte ihm das auf Schloss Thurnau auf eindrückliche Weise gelingen.

Keine Frage: Das Schloss Thurnau ist für sich schon eine filmträchtige Kulisse. Über die Jahrhunderte hinweg haben sich in diese zwischenzeitliche Sommerresidenz der Preußenkönigin Wilhelmine die Stilepochen eingezeichnet. Doch bedarf es keineswegs dieser geschichtlichen Hintergründe. Das so  Besondere dieses Schlosses spürt man auch so an allen Ecken und Ende. Ma fühlt sich allein davon schon eingehüllt wie etwa in den Sissi-Filmen. Und wie gut es sich da trifft, dass Marussia Beverage Deutschland ebenso in Thurnau seinen Firmensitz hat.

Am 16. Mai fand dort das bereits angedeutete Treffen statt – eine illustre Runde aus bekannten wie zugleich jungen Akteuren der Whiskyszene sowie Kollegen der Berichtszunft. Religionspädagoge, Autor und „Tasting with Udo“-Mann Udo Sonntag übernahm darin die Rolle der Moderation. Aus der Küche des Schloss Thurnau wurde ein schottisches Drei-Gänge-Menü serviert. Und für den musikalischen Rahmen sorgte die dänisch-deutsch-schottische Singer-Songwriterin Christine Kammerer, die mit ihrer glasklaren wie lieblichen Stimme und teils eigenen gälischen Liedern die Gäste in den Bann zog. Selbstredend wurden dazu alle bisherigen, sowie die neueste Abfüllung Cnoc Na Mòine von Torabhaig verkostet. Und nach ersten Schwierigkeiten klappte sogar noch die „Live Schalte“ zur Brennerei auf Isle of Skye. So weit. So gut. So das Programm.

Im Fazit darf man von einer erneut sehr interessanten Qualität von Torabhaig sprechen. Der mehr oder weniger sechsjährige Cnoc Na Mòine hat sich die für Torabhaig markante Zartgliedrigkeit und Eleganz sehr wohl bewahrt, bleibt also ein „Well Tempered Peat“ Whisky, legt aber sichtlich zu in der Prägnanz der Torf-Note, die stärker denn je Anklänge von Asche bis hin gar zum Ascheneimer besitzt. Die Liebhaber der getorften Whiskyfraktion dürften sich dabei durchaus an den einen oder anderen bekannteren schottischen Rauchwhisky erinnert fühlen. Uns selbst bleibt aber noch mehr der Event in Erinnerung. Eine tolle Kulisse, in der wir auch – was man nur sehr empfehlen kann – genächtigt haben, dazu eine vorzügliche Küche, eine wundervolle Künstlerin, und nicht zuletzt die so warmherzige Art der Moderation von Udo Sonntag. Alles zusammen schaffte eine Atmosphäre, in der man sich mit viel Freude lange noch miteinander austauschen mochte. Eine vorzügliche Basis zum Fachsimpeln und Networken. Dafür vergeben wir gerne eine Eins mit Sternchen!

Zugehörige Brennerei

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Hier schreibt Heinfried Tacke, Begründer Whisky Guide Deutschland und Keeper of the Quaich.