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Und immer noch klemmt es hier wie dort…

Von Björn Lahmann

Es sind so unglaublich viele Dinge, um die wir uns kümmern müssen. Ungefähr da war ich stehen geblieben, oder? Da gibt‘s auf alle Fälle die nervigen, die notwendigen, die schönen, die spannenden und natürlich die ganz anstrengenden Dinge. Und meistens sind sie alles in einem – also schön, nervig, anstrengend und wer weiß was noch – nur mal so am Beispiel der Getränke- und Whiskykarte erzählt:

Zunächst macht es ja richtig Spaß, sich all die schönen Getränke auszusuchen. Wir waren in der komfortablen Lage, allein nach unseren Wünschen gehen zu können, und uns nicht – für einen guten Vertrag etwa – „kaufen“ lassen zu müssen. Natürlich haben wir auch all unsere alten Kontakte angerufen, wem wir noch was Gutes bei der Listung tun können. Aber selbst dann mussten wir hinter dem Produkt stehen. So weit, so schön! Wirklich.

Dies dann zu Papier zu bringen, macht auch echt Spaß. Ein paar schöne, kleine Texte dazu entwerfen… Sicher auch die Preisgestaltung… Aber, glaubt mir, eine Karte mit vielen Texten und Beschreibungen dann mal eben Korrektur zu lesen, ab da fängt der Wahnsinn an. Ich weiß nicht wie viele Seiten wir drei oder viermal gelesen haben. Mindestens. Doch immer erst, wenn sie ausgedruckt und eingezogen sind, schlägt man eine Seite auf und denkt: Oh Gott, Nee! Was ist das denn! Warum sieht das denn keiner?!

Übrigens: Worin zieht man die Karte überhaupt ein? Die Karte soll ja auch schön aussehen. Wir reden jetzt von ihrer Hülle. Tja, und dann merkst Du: Eine schöne Getränkekarte online auszusuchen ist gar nicht so easy. Dazu rumtelefonieren, wer eine Whiskykarte von ca. 200 Seiten technisch überhaupt hinbekommt. Fündig geworden sind wir schließlich in Holland. In Deutschland war unsere Lösung entweder nicht in der Norm. Oder extrem teuer.

Dennoch: Auch hingekriegt! Dann mal loslatschen und das passende Papier finden. Nichts zu machen! Alles nur Standard in den Geschäften. Aber es sollte doch etwas dicker und besser sein. Also Amazon bemühen, verschiedene Papiere ausprobieren und nochmal bestellen. Der Rest ist Schmierzettel. Doof, aber ist so.

Nicht ganz ohne war aber auch das Setzen der Schrift und der Zeilen. Eine professionelle Werbeagentur ist dafür ganz schön teuer – und bindet einen auch noch mit Verträgen, bei denen man Änderungen kaum selbst durchführen kann. Hätt ich nicht gedacht. Vergiss es! Also war Verena erst einmal vier bis fünf Tage mit so einer aufwendigen Absatz-Fummelei beschäftigt. Als wenn wir nichts anders zu tun gehabt hätten. Trotzdem. Musste gemacht werden!

Super ist dann noch, wenn man die Karten ausdrucken möchte, es aber gerade wieder mal ein paar Tage keinen Strom gibt. War so! Die Bauarbeiter hatten grad einen kapitalen Black-Out fabriziert. Eine neue Hauptstromleitung musste eingezogen werden. Laptops und Handys kann man ja zu Hause aufladen. Einen Drucker dagegen nicht. Ganz abgesehen davon, lag das Internet natürlich auch erst mal flach. Ein Scheiß ist das, sage ich Euch!

Und als dann endlich die Karte fertig ausgedruckt war, weil keiner mehr einen Fehler finden konnte, und sie dann komplett 25 Mal absolut perfekt „eingezogen“ war, kam unsere gerade ausgelernte Maureen und findet auf fast jeder Seite doch noch Fehler. Also alles wieder raus und nochmal von vorn. Im Ernst! War so. Und das war nur die Getränkekarte…

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